Das letzte Jahr war wirklich anstrengend, dieses neue soll also gut starten und noch besser weitergehen! Hier meine VORSATZLISTE fürs Jahr 2021 : 

  • Yoga wieder in den Alltag integrieren 
  • Eine entspannte Mama und Frau sein für eine schöne Geburt und ein entspanntes Baby
  • umweltbewusster leben
  • besser essen 
  • reisen
  • Vergebung lernen
  • lieben und glücklich sein

Das klingt natürlich nach einer Menge und vieles davon sehr schwammig, aber ich bin fest entschlossen, das alles sehr konkret werden zu lassen und dafür dieser Blog! Dann könnt ihr live dabei sein und schauen, ob ich es schaffe, ich bin mit Lesern natürlich motivierter, mich ranzuhalten und ich hoffe natürlich, dass ich den ein oder anderen von euch mit dem, was ich schreibe, berühre, Anstoß zum Denken gebe, vielleicht lacht ihr über den Blödsinn, der mir passiert oder ihr fühlt euch motiviert, es besser zu machen – welche Reaktion auch immer, ich freue mich, wenn ihr euch freut!

Also, was hat das mit diesen Vorsatzpunkten auf sich …

Yoga wieder in den Alltag integrieren 

Ich bin ausgebildete Yogalehrerin seit inzwischen 8 Jahren und leide tatsächlich unter Rückenschmerzen, Nackensausen und Stress. Ja, ich bin Mutter, arbeite und bin schwanger, da wird es sicher jeder verstehen, dass ich es nicht täglich schaffe, meine Yogamatte anzurollen. Aber monatelang nicht?? Ohne, da muss ich mich doch wirklich schämen und mein Körper klagt an. Also Schluss damit! Ich weiß, wie ich die Verspannungen in meinem Körper loswerden kann, also muss ich nur ein wenig diszipliniert sein und es auch umsetzen! In dieser anstrengenden lockdown-ja-nein-Phase möchte ich auch gern etwas weitergeben, schließlich fehlen uns allen die Yogakurse! Ich werde versuchen, einige Yogavideos aufzunehmen und online zu stellen!

Zu diesem Punkt gehört auch, dass ich richtig meditieren lernen möchte. Ich habe mir für diese Schwangerschaft das fantastische Buch „Mit Achtsamkeit durch Schwangerschaft und Geburt“ angeschafft und möchte gern diesem Programm bis wir Geburt folgen, dazu gehört auch täglich meditieren! Ich will mich auch unbedingt schlau machen über all die positiven Seiten des Meditierens. Ich bin es mir selbst schuldig, schließlich bin ich Yogalehrerin und um mein beständiges Glück und Gleichgewicht bemüht und ich bin es auch meinem Mann und den Kindern schuldig, die entspannteste Version von mir zu sein! (Hach ja, gute Vorsätze, ob das was wird?!?)

All das führt dann (hoffentlich) zum Vorsatz: eine entspannte Mama und Frau sein für eine schöne Geburt und ein entspanntes Baby

Umweltbewusster leben

In den Sommerferien spielten wir im Kreis der Familie ein Fragespiel, bei dem die Frage aufkam „Wer von uns ist am umweltbewusstesten?“ – da kam erstmal großes Schweigen. Meine Familie (also Mutter, Großeltern, Schwester, Onkel) gehört eher zum Typ „Umweltsau“. Alle fahren Auto, fliegen, Mülltrennung gibt es kaum (meine Familie war immer gefühlt die einzige im ganzen grünen Freiburg, die keinen Bio-Müll besaß oder ihn besser gesagt nicht benutzte)… Ich antwortete dann „Na wir, wir sind ja schließlich Vegetarier!“. Da guckten alle ziemlich dumm aus der Wäsche, aber keiner traute sich zu fragen – und mir wurde bewusst, dass ich auch nicht mehr die Gründe kenne, warum vegetarisch leben gut for die Umwelt ist – muss ich unbedingt recherchieren!

Wir leben jetzt seit anderthalb Jahren wieder in Frankreich und etwas, das mich Woche für Woche schockt, ist das Ausmaß an Müll, das wir produzieren. Es wird einem hier zwar viel schwerer gemacht als in Deutschland, aber dennoch möchte ich daran unbedingt etwas ändern!!

Besser essen 

Beim ersten Kind habe ich noch sehr aufgepasst, was er zu essen bekommt – bis zu seinem zweiten Lebensjahr kannte er keinerlei Süßes außer selbstgebackenem Kuchen! Das hat sich leider im Laufe der Jahre sehr geändert und der Kleine hat schon vor seinem ersten Lebensjahr an gekauften Keksen geknabbert. Auch Fertigpizzen kamen bei uns jahrelang nicht ins Haus, ich bin ja schließlich mit einem Italiener verheiratet! Aber ich muss zugeben, dass es im letzten Jahr sicher ein Mal pro Woche eine Tiefkühlpizza gab – der hektische Alltag und die Lust auf schnelles Essen verleitete uns dazu. Das soll aber ein Ende haben! Weg von dem ganzen industriell hergestellten Lebensmitteln! Und endlich mehr gesunde Vielfalt auf den Tisch! Ok, ich weiß, dass es utopisch ist, woher soll ich die Zeit nehmen? Aber es geht ja schließlich um gute Vorsätze – und den guten Vorsatz hab ich!!

reisen

Tja, ob das dieses Jahr möglich sein wird? Nicht nur Dank Corona-Regelungen, auch finanziell ist es super knapp, da ist an reisen eigentlich nicht zu denken. Aber wir wohnen im Süden von Frankreich und ich kenne noch nicht sehr viel hier – da kann man sicherlich einiges entdecken!!

Vergebung lernen

Eine Ehe ist schwere Arbeit. Das hat mir tatsächlich niemand verraten. Aber jetzt weiß ich es. Und in so einer Ehe geht es nicht immer harmonisch zu, da wird es manchmal unangenehm, laut, zermürbend, verletzend. Ja, ich glaube in jeder Ehe verletzt man den anderen früher oder später, mehr oder weniger. Wir haben einige sehr schwere Jahre hinter uns (ich hoffe doch stark hinter uns ist richtig und wir befinden uns nicht mehr mittendrin!!) und in diesen Jahren hat sich einiges an Verletzungen angesammelt. Ich merke, dass ich nachtragend bin, eine lange Liste im Kopf habe mit Dingen, die er mir „angetan“ hat und, dass mich diese Liste an meinem gegenwärtigen und zukünftigen Glück hindert. Als ich mit meinem Mann darüber sprach kamen auch bei ihm Dinge aus unseren ersten Beziehungsmonaten hoch, die er mir nach wie vor nicht verziehen hat. Da wir aber zusammenbleiben und eine funktionierende und glückliche Ehe führen wollen, wollen wir jetzt lernen zu vergeben. Geht das überhaupt? Kann man es lernen, zu verzeihen? Ich hoffe es sehr!!

Lieben und glücklich sein

Es sind eigentlich zwei verschiedene Punkte, wobei der eine auch zum Punkt verzeihen gehört. Aber es gehört ja alles irgendwie zusammen. Zu schwierigen Ehejahren gehört (für uns zumindest) auch ein schwieriges Sexualleben. Das soll unbedingt wieder entspannter werden!

Glücklich sein – tja. Ich bin momentan im Mama-Glück, bemerke aber, dass ich mich zwischendurch frage: Ja und sonst? Sind meine Kinder wirklich das einzige, das mich momentan so richtig richtig glücklich macht? Ich habe früh Kinder bekommen, direkt nach dem Studium, die Karriere baut sich also jetzt mit Kindern erst langsam und schwierig auf. Dazu der Umzug nach Frankreich, also soziale Kontakte neu knüpfen zu müssen, sich Bezugspunkte und Vertrauenspersonen suchen zu müssen… das ist alles nicht so leicht und erschwert vieles, das in der Heimatstadt selbstverständlich wäre. Also Glück finden, glücklich sein, nicht nur als Mama, sondern auch als Ehefrau, als einfach nur Frau, einfach ich…